
Paniktüren sind dafür ausgelegt, bei einer Not-Evakuierung in stark frequentierten Bereichen ein schnelles, sicheres und störungsfreies Öffnen zu gewährleisten. Mit einer Panikstange (Push Bar) ausgestattet, lassen sie sich von innen mit nur einem Handgriff öffnen und sind von außen in der Regel mit einem Schlüssel verriegelbar.
Bei KFV Panik-Einsteckschlössern, Fallen- und Riegelsystemen sowie Mehrfachverriegelungen können Fluchtrichtung und DIN-Richtung über die Fallenverstellung einfach festgelegt werden. Je nach Panikfunktion lässt sich die Fluchtrichtung in wenigen Schritten ändern, sodass ein einziges Produkt alle Öffnungs- und Fluchtrichtungen abdecken kann.
Für ein- und zweiflügelige Türen basieren die Notausgangsfunktionen unserer Mehrfachverriegelungen auf denselben Hauptschlossfamilien; alle Zusatzverriegelungen besitzen identische Maße.
Auch im verriegelten Zustand kann die Tür in Fluchtrichtung jederzeit ohne Schlüssel geöffnet werden.
Das Öffnen entgegen der Fluchtrichtung ist abhängig von der gewählten Schlossfunktion:
Zusammengefasst: Der Ausgang von innen ist im Notfall immer frei. Die Öffnung von außen hängt vom gewählten Schlosstyp ab.
Ein weiteres wichtiges Element bei Paniktüren sind Drücker und Panikstangen. HOPPE bietet ergonomische Designs, langlebige Materialien und sicherheitsgeprüfte Lösungen gemäß internationalen Normen.
Paniktüren sind in der Regel mit einer breiten Panikstange ausgestattet, die durch Druck ein schnelles Öffnen ermöglicht. Diese Systeme sind nach EN 1125 geprüft.
HOPPE Panik- und Notausgangsbeschläge:
Die richtige Auswahl und fachgerechte Montage der Beschläge muss entsprechend dem Nutzungskonzept und den Notfallanforderungen des Gebäudes erfolgen.